GESCHICHTEN

 

I

ERSCHEINUNGEN

Von Serena Ruggiero, Massa, Italien, Juni 2015


Am Ende des Monats Mai erschien mir Meister Pier Franco Marcenaro in zwei aufeinander folgenden Nächten. Es ist der Meister, der sich in einem blendenden Lichtstrahl offenbart, und dann wird das Bild immer klarer und schärfer: Er ist es, Sein Antlitz, Seine strahlenden göttlichen Augen, und Er kommuniziert mit mir lächelnd. Die zweite Nacht, so wie die erste…

Am dritten Tag, ich bin mit meinen beiden Kindern am Strand, erscheint Er, nicht weit weg von mir, in strahlend weißes Licht gekleidet. Dann nehme ich Seine Erscheinung wahr als einen Mann, der ganz in eine weiße Tunika gekleidet ist, der nur Seine rosafarbenen Hände und Füße, gleich denen eines Kindes, zeigt. Und Er ging auf dem Wasser des Meeres und Er kam lächelnd auf mich zu, und Sein ganzes Wesen war in unermessliche Harmonie und ungemeinen Frieden eingetaucht.

Dann, an einem Nachmittag im Haus meiner Mutter, schlief mein erster Sohn wie immer, und ich ging kurz danach zu ihm. Während ich mich zu ihm lege, halte ich inne, um in sein Gesicht zu schauen, und ein strahlendes Licht erscheint auf ihm, und dann sehr langsam das Angesicht, die strahlenden himmlischen Augen, und es lächelt. Ich erkenne Ihn; Er ist der Meister.

 

II


WIE DER MEISTER MIR VOR ZWANZIG JAHREN ERSCHIEN

von Gloria C. Moroni – Parma, Italien


“Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist Dein Name auf der ganzen Erde!”
(Psalm 8,1)

“Ich will Dir danken, Herr, aus ganzem Herzen, verkünden will ich all Deine Wunder.” (Psalm 9,2)

1948 arbeitete ich als Buchhalterin in einer kleinen Firma, in der noch immer eine handschriftliche Abrechnung in Gebrauch war. Das erlaubte mir, auch während der Arbeit für meine Lieben und andere Ziele zu Gott zu beten.

In jenem Jahr, im Mai, erschien plötzlich im Zentrum meiner inneren Vision das Gesicht eines unbekannten Mannes. Mit einem ernsten Gesichtsausdruck diktierte er mir mental, ohne zu sprechen, zwei Adressen: eine in Lucca (1)  mit der Straße und Hausnummer, und eine in Torre del Lago (2). Überrascht fragte ich mich, wer diese unbekannte Person sei und warum sie in meiner inneren Vision erschien. Beständig konnte ich sein Gesicht sehen, und schließlich erschienen die zwei Adressen, die unten aufgeschrieben sind. Ich konnte mir dies alles nicht erklären, und ich versuchte auch nicht, irgendeine Bestätigung zu finden, weil die Ereignisse in meinem Leben mich von diesem besonderen Erlebnis ablenkten. Es wurde nur noch zu einer Erinnerung.

Im Oktober 2004 bemerkte ich zufällig ein Poster, das alle Interessierten zu einer Konferenz mit dem Thema „Die Erfahrung des Geistes in unserer Zeit“ einlud. Da ich interessiert war und Zeit hatte, ging ich zu dem angegebenen Ort. Als der Sprecher, Meister Pier Franco Marcenaro, am Rednerpult ankam und ich ihn sah, wusste ich sofort, dass er der unbekannte Mann war, der mir vor zwanzig Jahren in meiner spirituellen Vision erschienen war. Es war wirklich eine wunderbare Überraschung.

Ich besuchte dann den Kurs, der nach der Konferenz angeboten wurde. Als Pier Franco Marcenaro das erste Mal kam, um eine Lektion zur Einführung in die Meditation zu geben, hatte ich die Gelegenheit, nahe bei ihm zu sein, und ich fragte ihn: „Wie haben Sie Ihren Meister erkannt?“ Er antwortete mir: „Ich wurde gerufen. Mein Meister hat mich erwählt.“ In diesem Moment wurde mir klar, dass sich bei mir dasselbe ereignet hatte.

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt, bleibende Frucht.“ (Johannes 15, 16)

Es war eine unvermeidliche Begegnung. Dann betete ich zu Gott, mir doch die nötige Hilfe zu geben, um dieser neuen Erfahrung, die mir geschenkt worden war, gerecht werden zu können.

Ich möchte Gott danken, denn Er ist gut und Seine Gnade ist ewig.

(1) Damals der Hauptsitz des Zentrum des Menschen in Italien.
(2) Der Wohnsitz des Meisters.

 

III


DAS TOR AUF DEM GIPFEL DES BERGES

von Franscesca T. Fontanili – Carrara, Italien


Als ich die Geschichte von Gloria “Wie der Meister mir vor zwanzig Jahren erschien” las, wurde ich ganz besonders davon berührt, da ich eine ähnliche Erfahrung hatte. Ich hatte tatsächlich die Gnade, Meister Pier Franco Marcenaro zu sehen, bevor ich Ihn physisch traf, bevor ich in den Pfad eingewiesen wurde. Noch heute frage ich mich ständig, wie ich dies verdient habe, aber dann besinne ich mich wieder und mir ist bewusst, dass alles nur Seine Gnade ist.
    
Einige Monate, bevor ich den Meister physisch traf, besuchte ich mit großem Interesse einen Yogakurs, in dem wir eine „geführte Meditation“ machten. Während einer dieser „Meditationen“ hatte ich die Gnade, Pater Pio (1) zu sehen, der mich auf den ersten Stufen einer Treppe, die in den Himmel hinaufreichte, begleitete. Während dieser Zeit war ich Pater Pio sehr ergeben.

Diese Einführung ist wichtig: Als uns der Yogalehrer anwies, eine Person während der „Meditation“ zu visualisieren, hielt ich spontan nach Pater Pio Ausschau, der sofort erschien, aber genauso schnell wieder verschwand. So versuchte ich mich stärker zu konzentrieren, und er kam zurück, ging aber sofort wieder weg. Nach einigen Versuchen wurde mir bewusst, dass es nicht er war, den ich sehen sollte, und so verzichtete ich darauf und wartete.
    
Dann sah ich eine Person von hinten, weit entfernt, in einen Mantel eingehüllt. Der Mann verbarg sich in der Kapuze seines Mantels, als ob er nicht erkannt werden wollte. Ich schaute beständig auf ihn, und so drehte er sich um und lächelte mich an. Seine Augen, die ich dann später so sehr lieben würde, waren voller Freude und er lächelte mich an. Aber ich kannte ihn damals nicht und ich war ihm gegenüber schüchtern.
    
Als Er mich bei der Hand nahm, ging ich mit Ihm. Aber anfänglich folgte ich Ihm nur zögerlich, obwohl ich wusste, dass sicherlich Er es war, der mich den Bergpfad hinauf begleiten sollte.
    
Der Pfad war nicht sehr schwierig, es gab wenige Hindernisse, und gewissenhaft folgte ich meinem Begleiter, der sich in der Zwischenzeit wieder in Seinem Mantel verborgen hatte. Während wir hochstiegen, wurde ich mir Seiner immer sicherer, ich vertraute Ihm und liebte Ihn. Wir erreichten den Gipfel und Er, mein Meister, gab mir vor einem großen Tor, eine feine schmiedeiserne Arbeit, einen Schlüssel, um es zu öffnen. Wir traten ein und es gab keinen Zweifel mehr für mich. Ich wollte nie mehr zurückgehen. Man konnte von dort aus ein wundervolles Panorama bewundern, schneebedeckte Bergketten, die in der Sonne erstrahlten. Ich war so glücklich mit meinem Reisegefährten, meinem Meister! So blieb ich dort oben… Er und ich für immer zusammen!

(1) Ein berühmter italienischer Mystiker aus dem 20. Jahrhundert.

 

IV


WIE ICH MEINEN MEISTER TRAF

von Rosabel Ascanio – Santa Marta, Kolumbien


Drei Monate bevor Meister Pier Franco Marcenaro 2007 nach Santa Marta in Kolumbien kam, hatte ich eine besondere Erfahrung, während ich meditierte.
    
Ich sah mich auf einem Platz, auf dem die ganze Menschheit auf einen bestimmten Punkt zulief. Da waren Flugzeuge, die ein farbiges Lichtermeer in den Weltraum sandten, wie ein Feuerwerk, und auf dem Boden gab es ebenso viele wunderbare vielfarbige Lichter, die zu einem Platz hinführten.
    
Ich fragte einen Herrn: „Warum läuft jeder zu diesem Platz?“ Er antwortete, dass ein Meister angekommen wäre. Und so ging auch ich zu der Stelle, zu der alle hinströmten, um den Meister zu treffen, so dass ich ihn sehen konnte.
    
Als ich eines Tages in Santa Marta war, sah ich einige Plakate mit dem Photo des Meisters, den ich in der Meditation gesehen hatte. Sie kündigten Seine nächste Konferenz an. Also rief ich eine Freundin an und sagte ihr, dass der Meister, den ich während meiner inneren Erfahrung gesehen hatte, nach Santa Marta gekommen sei.
    
Von diesem Augenblick an haben meine Freundin und ich mit Meister Pier Franco Marcenaro meditiert.

 

V


EIN BESUCH DES MEISTERS
Sieben Jahre, bevor ich Ihm begegnete

von Cesare Camborsano – Ceriale, Italien


Ich Reiki fand und begann, ein Zentrum für Reiki zu besuchen, wo wir uns wöchentlich trafen, um Reiki zu praktizieren und auch um zu meditieren. Es war im Jahr 1996, als eines Abends im Reiki Zentrum der Vorschlag gemacht wurde, die Meditation darauf auszurichten, dass man seinen persönlichen Meister treffen solle (zu dieser Zeit wusste ich überhaupt nichts über das Zentrum des Menschen und über Meister Pier Franco Marcenaro).

Ich erinnere mich, dass ich mich während der Meditation in einer großen Stadt sah, auf dem Dach eines sehr hohen Gebäudes, das fast den Himmel berührte, mit einem wundervollen hängenden Garten, mit vielen Beeten voller Pflanzen und Blumen in den unterschiedlichsten Farben, dies alles in großer Ordnung, in vollkommener Harmonie, alles war von Frieden und Schönheit erfüllt.
    
Ich saß in diesem herrlichen Garten auf einer Bank und wartete voller Frieden und ich empfand das Glück dieser paradiesischen Atmosphäre. Nach einer Weile sah ich, wie sich eine bestimmte Person näherte, die ganz in weiß gekleidet war. Als sie näher kam, konnte ich ihr Gesicht mit dem Bart deutlicher erkennen, aber ich wusste nicht, wer sie war. Als dieser Meister nahe bei mir war, setzte er sich neben mich auf die Bank und gab mir mit einem strahlenden Lächeln als Geschenk ein Päckchen, das ordentlich in ein goldenes Papier eingewickelt und mit einem schönen Band verschnürt war. Das war mein Geschenk, aber ich wusste nicht, was es enthielt. Die Meditation endete und hinterließ in mir ein Gefühl vollkommenen inneren Wohlbefindens.
    
Jahrelang fuhr ich damit fort, Reiki zu praktizieren, und ich lernte und praktizierte auch viele andere Techniken, von Schamanismus zu Rebirthing, und mehr. Ich war beständig am Suchen…Schließlich sah ich im Jahr 2003, als ich einen Kurs für berufliche Weiterbildung besuchte, in einer Stadt einige Plakate, die eine Konferenz über Spiritualität ankündigten, und auf jedem Plakat war sehr deutlich ein Gesicht abgebildet, das sofort Inspiration und Vertrauen in mir weckte, und es schien mir, dass ich dieses Gesicht schon kannte. Da wusste ich, dass ich zu dieser Konferenz gehen und hören musste, was dieser Mensch, der in mir solche tiefen Gefühle geweckt hatte, zu sagen hatte.
    
Während des Vortrages wurde all das gesagt, wonach ich wirklich gesucht hatte, und ich entschied mich sofort dafür, an dem Vorbereitungskurs für Meditation teilzunehmen. Nachdem ich den Kurs beendet hatte, wurde mein Antrag angenommen und so wurde ich am Pfingsttag 2003 in den Pfad der Spiritualität initiiert.
    
Als ich während des nächsten Sommertreffens in Sargiano nach der Meditation meine Augen öffnete, sah ich den Meister, der begann, seinen Vortrag zu halten. Er trug einen ganz weißen Anzug. „Er war es“, rief ich innerlich aus, und blitzartig wurde ich zu der Meditation vor ein paar Jahre zurückgeführt, als mir jener unbekannte Meister ein Päckchen  gab, das ein Geschenk enthielt.

Jetzt erkannte ich endlich, wer mein Meister war, den ich sieben Jahre zuvor gesehen hatte… Es war wirklich Er: Meister Pier Franco Marcenaro.

    
Dies erfüllte mich mit Freude und ich verstand aus tiefster Seele, dass ich das, wonach ich gesucht hatte, wirklich gefunden hatte; tatsächlich hatte ich seitdem niemals mehr nach etwas anderem gesucht. Mehr noch, was dieses kostbare Geschenk in dem goldenen Päckchen war, das mir in diesem herrlichen Garten gegeben worden war. Es war das Geschenk des Göttlichen Wortes, das Heilige Naam, der Spirituelle Pfad. Endlich fand ich den wunderbaren Weg, den ich, wenn auch unbewusst, seit undenklichen Zeiten gesucht hatte, und ich konnte ihn beschreiten.
    
Danke, geliebter Meister.

 

 


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