Osterbotschaft 2016

 

Es ist Osterzeit, in der wir uns an die Auferstehung Christi erinnern. Es sollte auch eine Zeit der Auferstehung im Geiste für jeden sein, der auf dem göttlichen Pfad zurück zum Hause des Vaters ist oder der ernsthaft den „schmalen Weg“ sucht, der zur Vollkommenheit führt, zur Befreiung von allem Schmerz und zur Glückseligkeit, die weder Ende noch Gegensätze kennt.

Die Menschen sind so von ihren Interessen für die vorübergehenden Güter der materiellen Welt in Anspruch genommen, dass sie ihren eigenen Geist vergessen haben, der unbemerkt und scheinbar tot im Grab des Körpers liegt. Die großen Meister kommen daher von Zeit zu Zeit, um die Seelen von ihrem langen, todesähnlichen Schlaf zu erwecken, indem sie ihnen ihr inneres Auge und Ohr öffnen, um das göttliche Licht zu betrachten und sich der alles durchdringenden Himmlischen Harmonie zu erfreuen.

Dies ist die zweite Geburt, von der Christus spricht, denn „wenn man nicht von neu-em geboren wird, kann man nicht in das Himmelreich eintreten."


Der Meister lädt uns deshalb ein, jeden Tag aus dem Gefängnis der Sinne und des Gemütes aufzuerstehen, uns zur Herrlichkeit und Glückseligkeit der spirituellen Welt zu erheben, so dass wir an jedem Tag unser Ostern der Auferstehung verwirklichen.

„Möget Ihr alle eins werden", wie Christus weiter rät. Einer, der sich selbst beherr-schen kann und zu neuem Leben wiedergeboren wird , indem er den heiligen Lehren des Meisters folgt, ist ein wahrer Christ, ein wahrer Buddhist, ein wahrer Moslem oder ein authentischer Anhänger der ursprünglichen Prinzipien, die die Grundlage aller Hauptreligionen sind, deren Meister die Menschen auf den Weg der Erkenntnis, des Friedens und der Liebe hingewiesen haben.

Zu dieser feierlichen Rückkehr mögt Ihr alle meine liebevollsten und hingebungsvollsten besten Wünsche empfangen.

Pier Franco Marcenaro

 

 


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